Der Bau einer Rätsche für die Fasnacht

Rätsche
Früher zogen Bettelmusikanten mit einer Schnarre durch die Straßen, wovon sich die Bezeichnung Schnorrer (jiddisch:שנאָרער) ableitete. In katholischen Gegenden ziehen Kinder damit zum Ratschen durch die Gemeinde, um die Kirchenglocken zu ersetzen, die in der Zeit vom Gloria der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag und der Feier der Osternacht nicht läuten.

Ratschen wurden früher im Weinbau verwendet, um gefräßige Vögel von den traubenbehangenen Weinstöcken zu vertreiben.
Die Verwendung war nicht allein auf Europa beschränkt; ähnliche Instrumente waren auch in Bengalen zu finden.
In verschiedenen mitteleuropäischen Regionen (Süddeutschland, Österreich, Böhmen) wurden Schnarren oder Rätschen spätestens seit dem 18. Jahrhundert in der Fastnacht und bei Karfreitagsprozessionen benutzt

Die Schnarre (oder Flügelratsche) ist heute noch im deutschsprachigen Raum ein beliebtes Instrument im Karneval, bei kulturellen und sportlichen Großveranstaltungen, auf Demonstrationen sowie als Spielzeuginstrument.
Die Ratsche (hebräisch: רעשן – ra'schen) spielt auch eine Rolle beim jüdischen Purim-Fest

Quelle: Wikipedia


Wer bauen will, der muss am Anfang erst einmal planen und eine genaue Zeichnung
anfertigen, nach der dann der Entwurf der Rätsche gebaut wird.

Stolz präsentiert die Arbeitsgruppe ihre Produkte und Herr Zimmermann betrachtet
wohlwollend und zufrieden seine fleißige Gruppe mit den fertigen Rätschen