Lehrer - Elternbeiratausflug
organisiert und gefördert durch den Förderverein am 2. Juli 2010

Einfach mal etwas ganz anderes war der Slogan und damit ging man einmal ganz andere Wege. Aber es wurde ein langer Weg, denn immer stand das Wetter im Weg, wie sooft in diesem Jahr. Der erste Termin am 7. Mai fiel buchstäblich dem Regen und der Kälte zum Opfer ud die schnell überlegte Absage war daher absolut richtig. Um so verrückter, als dann am 2. Juli, dem nächsten Termin, brütende Hitze herrschte, aber dazu später. Ja es sollte mal etwas anderes sein und meine Frau Loris, die Vorsitzende des Fördervereins, fragte mich, ob wir nicht einmal einen Golfschnupperkurs in Schloss Marbach machen könnten. Das fand ich keine schlechte Idee, zumal ja diese kleine Golfanlage ja wirklich vor der Haustür liegt und wir somit keine weiten Wege auf uns nehmen mussten. Da ich diese kleine Golfanlage oft für das Tagungszentrum Schloss Marbach bei Events betreut habe, war das Einverständnis und die Bereitschaft des Leiters Peter Rohner, der selbst aus Stein am Rhein stammt, schnell und gern eingeholt. Ebenso erhielten wir die Zusage, dass für einen kleinen Imbiss und Getränke gesorgt werden würde. Nun galt es nur noch für das Golffachpersonal zu sorgen und was lag näher, als von meinem Golfpaltz Owingen-Überlingen einen erfahrenen Golflehrer zu gewinnen, den wir in Toni Peer, einem gebürtigen Innsbrucker, fanden, der schon seit 8 Jahren bei uns in Owingen seine Tätigkeit ausübt und alle nur möglichen Lizenzen bis zum A-Professional inne hat. Unterstützt wurde er von einem C-Amateurtrainer, Max Werner, der einer unserer wirklich guten Jugendgolfer im Club ist. Diese Lizenzen, die alle über den DSB (Deutscher Sportbund) erworben werden müssen, haben genauso die gleiche Wertigkeit, wie in anderen Sportarten wie Fußball, Tennis usw. auch. Nur dass sie eben golfspezifisch ausgelegt sind. Nachdem wir nun das alles unter der Leitung meiner Frau und damit des Fördervereins organisiert hatten, konnte es losgehen. Dazu die ersten Bilder. der verehrte L eser möge wieder dafür Verständnis haben, dass der Artikel erst jetzt, solange ach dem 2. Juli, erscheint. Dies geschieht aber auch nur deshalb, weil Artikel wie diese zusätzlich in der Freizeit entstehen. Aber ein wenig spät ist besser, als gar nicht!


Begrüßung durch die Vorsitzende des Fördervereins Loris von Reitzenstein u.Moni Bilger schaut, wer gemäß Liste alles da sein muss.


Beide schauen dem bunten Treiben zu

Erste Einweisung in die Grundbegriffe durch Olaf von Reitzenstein
Nachdem also die ersten Berührungsängste mit diesem unbekannten Sport überwunden waren ging es wirklich zur Sache und trotz der wirklich großen Hitze, waren alle mit Begeisterung bei der Sache. Der Hitze hatte man natürlich mit entsprechend sportlicher Kleidung Rechnung getragen.

Toni erklärt sehr bildhaft die ersten Schritte zum richtigen Schwung

Alle schauen interessiert zu, wie das nun gehen soll

Während dessen erklärt Max der zweiten Gruppe die Geheimnisse des Puttens. Dies ist wenn man am Loch angekommen ist, die Bewegung des Balles auf der ganz kurz geschnittenen Fläche, dem Grün
Da die Beteiligung erfreulicher Weise so groß war, mussten wir die Gruppe teilen, damit auch möglichst viel in der zur Verfügung stehenden Zeit allen gezeigt werden konnte. Interessierte und teilweise auch skeptischere Teilnehmer konnten sich das alles gar nicht vorstellen. Aber der Bann war schnell gebrochen und die Skepsis wich dem großen Interesse.

Frau Backhaus hatte den Dreh bzw. den richtigen Schwung schnell raus und ließ die Kugel (Golfball roter Kreis) schnell fliegen

Toni nahm immer wieder die notwendigen Korrekturen vor, damit möglichst schnell ein spürbarer Erfolg eintreten konnte

Herr Weigert sehr konzentriert beim Putten und dadurch auch schnell mit Erfolgserlebnissen.
Ja das war dann wirklich schön zu sehen, wie schnell der eine oder die andere ein Gefühl für den kleinen Ball (der übrigens so um die 50 g wiegt und bis zu 250 km/h schnell fliegen kann) fand und viel Freude daran hatte, wenn er dorthin flog oder rollte, wohin man auch wollte.

Auch Herr Matzdorf war konzentriert bei der Sache, obwohl er mir anvertraute, dass das wohl nicht sein Sport sei


Verena Roberston sieht hier nur vermutlich etwas ratlos aus, denn sie stellte sich sehr geschickt an. Sie kommt ja schließlich auch aus dem Land des Golfsports


Die erste wohlverdienste Pause mit kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss,was uns alles das Tagungszentrum zur Verfügung stellte.
Auch so ein schöner Ausflug geht irgendwann einmal zu Ende und so ganz traurig war man nicht, vor allen Dingen weil es so heiß war. Aber so mancher konnte mit auf dem Weg nehmen, dass Golf wohl doch nicht nur ein Altherrensport ist, sondern auch ganz schön fordern kann. Mir als Mitunterstützer der Organisation hat es auf jeden Fall sehr viel Freude bereitet.

Eine kleine Fachsimpelei bei einem Glas Bodensee Prosecco gehört natürlich auch dazu

Toni erhält als kleinen Dank von Herrn Weigert ein schönes Fläschen

Was wäre so ein Ausflug ohne das dazu gehörende Gruppenbild aller Teilnehmer